Hüter der Erinnerung

Da ich meine Euphorie nicht länger zurückhalten kann: absolute Filmempfehlung!

Hüter der Erinnerung oder The Giver ist ein US-amerikanischer Sci-Fi Film von 2014.

In einer scheinbaren Utopie lebt der 16-jährige Jonas. Eine Welt ohne Schmerz und Leid und dabei voller Gleichheit. Das Leben des Einzelnen ist von den Ältesten vorherbestimmt und auf das Genauste geplant. Dem Schicksal wird sich gefügt.

Bei der Zeremonie zur Berufsernennung wird Jonas zunächst nicht aufgerufen. Sein Freund Asher wird Drohnenpilot, seine Freundin Fiona Säuglingspflegerin. Ihm selber wird eine große Ehre zuteil: Er wird der neue Hüter der Erinnerung! Diese Aufgabe stellt eine große Bedeutung für die Gemeinschaft dar…

Jonas Ausbildung beim Geber, dem ehemaligen Hüter, stellt ihn vor große Herausforderungen. Er muss lernen, Schmerz, Leid, Angst und Traurigkeit zu fühlen und zu ertragen. Aber auch Freude, Glück und Liebe lernt er kennen. Doch diese neuen Erfahrungen kann er, darf er nicht teilen. Die Gesellschaft soll vor dem Leid, dem Hunger, dem Krieg, dem Egoismus des Menschen geschützt werden.

Aber ist die Welt da draußen, sind die Erinnerungen an die Welt wie sie früher war wirklich so schlecht, so grausam? Rechtfertigt der Schutz der Allgemeinheit vor dem egoistischen Einzelnen die Verbannung aller Emotionen?

Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Selten hatte dieser Satz mehr Aktualität. Es ist ein Film für die Seele, für den Glauben an das Gute und hoffentlich auch für die Eigenreflektion.

Und zum Schluss noch eine Liederempfehlung: Ordinary Human – OneRepublic. Das Schlusslied des Films.

Ein Kommentar bei „Hüter der Erinnerung“

  1. Sandra Saletzki sagt: Antworten

    Hallo Pauli, vielen Dank für deine Empfehlung, würde ich gerne auch sehen. Dir noch eine gute Zeit. LG Mama

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